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Verkehrswesen

Eine gute Verkehrs- und Erschließungsplanung muss sich vorrangig an den Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzer orientieren.

Wer sind die (Verkehrs)Teilnehmer?

Wie funktioniert hier ein ausgewogenes Miteinander?

Neben der Erfüllung von technischen Anforderungen und Regelwerken, gilt es selbstverständlich auch die städtebauliche und landschaftliche Umgebung einzubeziehen. Funktion, räumliche Einbindung und Gestaltung - auch vor allem durch Grün - sind hier wichtige Aspekte.  

Dieses Herangehensweise, über einen breit aufgestellten und zugleich zielgerichteten Planungsprozess, ist die Voraussetzung für eine attraktive Lösung.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

Verkehrsplanung

Im Rahmen der Verkehrsplanung, deren Sinn es ist, Verkehrssysteme optimal zu gestalten, bieten wir alle Bereiche von Erschließungen über Radwegebau bis hin zur vollständigen Planung der Knotenpunkte von Kreis- Landes- und Gemeindestraßen an. Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Straßen- und Verkehrsplanung. Auf Basis Ihrer Vorstellungen und Wünsche beraten wir Sie individuell und erarbeiten bedarfsgerechte Lösungen.

Erschließungsplanung

 

Im Zuge einer Erschließungsplanung, gilt es, viele verschiedene Bedürfnisse zu berücksichtigen. Schon im Rahmen der Bauleitplanung, die wir samt Erschließungsplanung unter einem Dach abwickeln können, unterstützen wir Sie, um eine ökonomische und ökologische Lösung zu erarbeiten.

Oftmals sind bereits bei der Aufstellung eines B-Planes entscheidende entwässerungs- und straßenbautechnische Grundlagen zu erarbeiten, um die Genehmigungsfähigkeit sicherzustellen.

Straßenbau

Die Straßen- und Verkehrsplanung ist die Grundlage jeder infrastrukturellen Entwicklung. Bestehende Straßen sind hinsichtlich der qualitativen und quantitativen Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und an die Sicherheit der Verkehrs-teilnehmer zu überprüfen. Neu geplante Straßen sind entsprechend der gewünschten Raumnutzung für die verschiedenen Verkehrsteil-nehmer und entsprechend den prognostizierten Verkehrszahlen zu entwickeln

Referenzen

Nachfolgend finden Sie Referenzen, die exemplarisch für das breite Spektrum unseres Fachbereichs Verkehrswesen stehen.

Stadt Barmstedt
Erlengrund

(Kreis Pinneberg)

 

Die Straße "Erlengrund" wurde bereits im Jahre 2018 durch den AZV Südholstein und der Stadt Barmstedt im Vollausbau saniert. Aufgrund der Aufgabenstellung kann man hier von einem der wichtigeren Schlüsselprojekte im Stadtgebiet sprechen.

Im Zuge der Maßnahme wurde die Regenwasser- und Schmutzwasserkanalisation, einschließlich der zugehörigen Anschlussleitungen in offener Bauweise erneuert. Neben Abwasseranlagen, die sich im Unterhaltungsumfang des AZV Südholstein befinden, wurden die zugehörigen Straßenabläufe von der Stadt Barmstedt ebenfalls erneuert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Regenwasserrückhaltung dar. Auf einer Gesamtlänge von ca. 47,50 m wurden 2, jeweils zweiteilige Rechteckdurchlässe als Stauraumkanäle unter Parkplatzflächen eingebaut. Die Besonderheit bei den Betonbauwerken ist, dass aufgrund der Höhenlage des anzuschließenden Kanalnetzes die Einbauhöhen der Stauraumkanäle sehr begrenzte und aus diesem Grund als Einbauort die angrenzenden Parkplatzflächen gewählt wurden. Die o.a. Höhenlage bedingte, dass die jeweiligen Abdeckplatten gleichzeitig als Tragplatten für die Parkplätze genutzt wurden.

Die Stadtwerke Barmstedt, als Betreiber der TW- Gas- und Elektroeinrichtungen, beteiligten sich ebenfalls an der Baumaßnahme und erneuerten einen Großteil der Versorgungseinrichtungen.

Die zu erwartenden Baukosten belaufen sich auf ca. 1,36 Mio. EURO

​Projektdaten

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Gemeinde Hemme

Sanierung der L 156 (OD Hemme)

(Kreis Dithmarschen)

Bei dem vorliegenden Bauvorhaben handelt es sich um eine Maßnahme innerhalb der OD der Gemeinde Hemme.

 

Aufgrund der vorhandenen Topografie stellt die Oberflächenentwässerung eine besondere Herausforderung dar. In weiten Teilen ist das geforderte Mindestlängsgefälle der Fahrbahn von 0,5 % nicht vorhanden. In den Bereichen mit einem Längsgefälle unterhalb von 0,2 % wird daher in der 3-reihigen Pflasterrinne der mittlere Stein durch eine Kastenrinne ersetzt, die das Oberflächenwasser über die gesamte Länge der Rinne aufnimmt und über Einlaufkästen abführt.

Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt 1.830 m und wird in 4 Bauabschnitten hergestellt.

Die zu erwartenden Baukosten belaufen sich auf ca. 2,8 Mio. EURO

​Projektdaten

Stadt Glückstadt

Ausbau der Großen Kremper Straße

(Kreis Steinburg)

Die BIG Städtebau GmbH gestaltet als Sanierungsträger der Stadt Glückstadt die Große Kremper Straße barrierearm um. Die Große Kremper Straße ist eine der wichtigsten Einkaufsstraßen im Ort und daher als besonders wichtig einzustufen. Im Zuge dieser Maßnahme erneuert die Stadtentwässerung Glückstadt (SEG) aufgrund der sehr schadhaften Entwässerungsanlagen ihre Abwasserleitungen. Im Zuge der Erneuerung der Oberflächen erfolgt somit eine Erneuerung der kompletten Regenwasser- und Schmutzwasser-kanalisation.

Die Stadtwerke Glückstadt, als Betreiber der TW- Gas- und Elektroeinrichtungen, beteiligen sich ebenfalls an der Baumaßnahme und einen Großteil der Versorgungseinrichtungen zu erneuern.

Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt 187 m.

Die zu erwartenden Baukosten belaufen sich auf ca. 1,7 Mio. EURO

​Projektdaten

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Stadt Itzehoe

Ausbau der Sieverstraße

(Kreis Steinburg)

Die Sieversstraße wurde 2020 im Zuge des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes durch die Stadt Itzehoe neu ausgebaut. Ziel war es, mittels eines neuen Straßenprofils den Charakter der Straße zu wahren und gleichzeitig den berechtigten Ansprüchen aller Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden. Zudem zielte das Konzept über Möblierungs- und Spielangeboten im öffentlichen Raum darauf ab, das Miteinander im Quartier zu stärken. Das Material, Granitgroßpflaster in Kombination rotbuntem Klinker aus den Kernstraßen des Sanierungsgebiets, wurden erhalten und wieder verlegt sowie entsprechendes neues Material auf die angrenzenden Straßen ausgedehnt. Die neuen Straßenräume gehen ebenfalls von der klassischen Dreiteilung aus. Das Querprofil sieht nunmehr eine mittlere Fahrbahnbreite von max. 3,00 m für den einbahnigen Verkehr vor und geht nahezu niveaugleich von Hauskante zu Hauskante. Die seitlichen Parkstreifen wurden beibehalten, jedoch über das Material den Nebenflächen zugeordnet und durch Bäume gegliedert. Somit bleibt das alte Straßenprofil in seiner Linienführung erhalten und die verkehrsberuhigten Bereiche wurden deutlich vergrößert.

Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt ca. 325,0 m.

​Projektdaten